Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile

Jeder Aufenthalt in der Ostseeklinik Prerow beginnt mit einem ausführlichen ärztlichen Gespräch und einer eingehenden Untersuchung. Dazu sollten Sie vorliegende Befunde und Berichte früherer Behandlungen mitbringen sowie Röntgen- oder CT-Bilder. Auf dieser Basis können unsere Klinikärzte dann die weitere Diagnostik und Therapie abstimmen.

Im Behandlungsverlauf sichern regelmäßige Kontrolluntersuchungen den Therapieverlauf. Diese Ergebnisse ermöglichen zum Ende des Klinikaufenthaltes eine zuverlässige Beurteilung des Behandlungserfolgs.

Diagnostisches Spektrum

Labor

Im eigenen klinisch-chemischen Labor ermitteln unsere Fachkräfte das diagnostische Basisprogramm (Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit, hämatologische Parameter, Leberenzyme, Harnsäure, Gesamt-, HDL- und LDL-Cholesterin, Triglyzeride, Blutzucker, Kreatinin, Elektrolyte, Urinstatus, Stuhltest auf okkultes Blut) sowie häufig erforderliche Spezialparameter (Blutgasanalyse, CRP, AP, Immunglobulin-E-Gesamtspiegel, Schilddrüsenhormone, Theophyllinserumspiegel). Notfalldiagnostische Parameter wie Trop-Test oder D-Dimer-Test werden direkt auf der Station durchgeführt.

Seltenere Spezialanforderungen wie z. B. Alpha-1-Antitrypsin, HLA-B 27, spezifische Immunglobuline, Cortisolserumspiegel, mikrobiologische Diagnostik und Punktatuntersuchungen werden an externe Laboratorien gegeben.

Röntgendiagnostik

Röntgenanlage zur Diagnostik in den Bereichen Thorax, Abdomen und Skelett mittels Standardprojektionen, Durchleuchtung und Tomographie. Möglichkeit zur röntgenunterstützten invasiven Diagnostik und Therapie.

Osteodensitometrie (Knochendichtemessung)

DXA – Gerät (Hologic Discovery)

Sonografie

Sonographiegerät mit der Möglichkeit zur B-Bild- und Farbdoppleruntersuchung in den Bereichen Schilddrüse, Thorax, Abdomen, Retroperitoneum, Urogenitaltrakt, Gefäßsystem sowie am Bewegungsapparat.

Echokardiografische Diagnostik (B- und M-Mode, Farbdoppler).

Lungenfunktionsdiagnostik

Bodyplethysmographie mit integrierter Spirometrie, Fremdgasmethoden zur Bestimmung von Helium-Verteilungsvolumen und CO-Diffusionskapazität, Messung der Atempumpfunktion. Unspezifische und spezifische inhalative nasale und bronchiale Provokationstestung.

Bronchoskopie

Video-Bronchoskopie-Einheit mit der Möglichkeit zur Zangen- bzw. Bürstenbiopsie und computergestützter Bild- und Befunddokumentation.

Kardiologisches Labor

Elektrokardiographie, Langzeitelektrokardiographie, Langzeitblutdruckmessung, Farbdoppler-Echokardiographie und Gefäßdiagnostik, computergestützte Ergometrie und Spiroergometrie (Fahrrad, Laufband).

Schlafmedizinisches Labor

Interdisziplinär (Pneumologie, Psychologie) betriebenes Schlaflabor. Bei pneumologischen Fragestellungen zur Diagnostik und Therapie schlafbezogener Atemstörungen, in der Psychologie zur Diagnostik von Schlafstörungen.

Allergologisches Labor

Interdisziplinär betriebenes Labor der Fachbereiche Innere Medizin, Dermatologie und Trophologie zur Erstellung klinischer Allergietestungen (Prick-, Scratch-, Reibe-, Epicutan-Testung, Alkaliresistenztest, Atopie-Patch-Test, unspezifische und spezifische nasale und bronchiale Provokation, Nahrungsmittelprovokationstestung, Such-, Eliminations- und Rotationsdiät).

Serologische und weiterführende Spezialdiagnostik über externe Kooperationspartner.

Dermatologische Funktions- und Spezialdiagnostik

  • Hautfunktionsanalyse
  • Physikalische Testung
  • Photo - Diagnostik
  • Probeexzisionen (anschließende dermatohistologische Diagnostik in externem Institut)
  • Anwendung klinischer Indices zur Graduierung des Ausprägungsgrades chronisch-entzündlicher Hautkrankheiten (SCORAD-Index beim atopischen Ekzem, PASI-Score bei Psoriasis vulgaris)

Psychologische Diagnostik

Im Rahmen der Schmerztherapie:

  • strukturiertes Interview für chronischen Schmerz (SICS)
  • Beschwerdenliste (BL)
  • Symptomen-Checkliste (SCL-90)
  • Beck´sche Depressionsinventar (BDI)
  • Kieler Schmerzinventar (KSI)
  • Fragebogen zu Schmerzverhalten (MPI-D), Schmerzselbstinstruktionen (FSS) und Schmerzbeeinträchtigung (PDI)
  • Aktivitäten-Tagebuch (DAE)

Zur weiteren Differenzierung computergestützt erhebbare psychometrische Skalen:

  • Befindlichkeitsskala (Bf-S)
  • Beschwerde-Liste (BL)
  • Depressivitätsskala (D-S)
  • State-Trait-Angst-Inventar (STAI)
  • Freiburger Persönlichkeitsinventar (FPI)

Differentialdiagnostik von Schlafstörungen mit dem Leitfaden für die Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen (LTDS) als strukturiertem Erfassungsinstrument. Polysomnographie im Schlaflabor bei Verdacht auf organisch bedingte Schlafstörungen.

Zur Verifizierung primärer psychophysiologischer Schlafstörungen:

  • Fragebogen zur Erfassung allgemeiner und spezifischer
    Persönlichkeitsmerkmale Schlafgestörter (FEPS)
  • Pittsburger Schlafqualitätsindex (PSIQ)
  • Führen eines Schlaftagebuches

Prerowbrief

pb_3_2017.pdf

Gästestimmen

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